Inle See

Kloster am Inle See

Der Inle See ist eine der Touristenattraktionen Myanmars. Er liegt im Shan Staat in einer bergigen Region und ist sehr schön von grünen Hügeln umgeben. Die Einheimischen haben ihre Häuser auf Stelzen in den See hineingebaut. Die Fischer stehen im Bug ihrer schmalen, länglichen Boote und rudern mit einem Bein. Eine Technik die meines Wissens nur hier verwendet wird und ich frage mich, was sie für Vorteile bietet. Größere Lasten und Gruppen von Passagieren werden aber mit Motorbooten befördert.

Fahradtour – 8 Mai

Heute habe ich an einer nächtlichen Fahradtour durch Yangon teilgenommen. Ich dachte, es würde sich um eine Art Sight-seeing handeln, aber weit gefehlt. Es waren die Rennradler von Yangon die einmal die Woche durch die Stadt sausen. Abends bzw. Nachts, weil dann die Straßen leerer sind und auf Mountainbikes, weil die Wege manchmal holperig sind. Flugs ging's los, Etwa zwei Stunden durch die Stadt, zweimal um die Sule Pagode herum und eine größere Pause in einem Teashop. Ich musste mich ganz schön anstrengen, aber dank meiner Münsterpraxis kam ich gut mit.

Regenzeit - 6. Mai

Die Regenzeit beginnt...

Sprachspiele - 2. Mai 2014

Burmesisch zu sprechen hat für mich etwas von einem Glückspiel. Heute war ich zum ersten Mal alleine Wasser bestellen. Gut, das Geschäft hat uns schon mehrfach beliefert und ich hatte meine Adresse zur Sicherheit aufgeschrieben, aber die Anzahl der Kanister und die Uhrzeit "Morgen um 8.00 Uhr" mußte ich auf Burmesisch hinzufügen. Nun bin ich gespannt, ob das Wasser ankommt.

Wasserfestival 13. - 16. April

Das Wasserfestival ist das burmesische Neujahrsfest. Es läßt sich am besten mit Karneval vergleichen, nur dass nicht mit Kamellen geworfen, sondern alles und jeder mit Wasser bespritzt wird. Natürlich gibt es auch keinen Rosenmontagszug und keine Verkleidungen aber die Ausgelassenheit ist dieselbe und das Fest dauert auch mehrere Tage. Leider gilt das auch für die Schattenseiten solcher Feierlichkeiten, d.h. den Alkoholkonsum.

Ken Daw Dji - 15. März 2014

Der Ken Daw Dji Park ist der schönste Fleck, den ich bis jetzt in Yangon gefunden habe. Er liegt an bzw. um einen der beiden Seen in Yangon. Am anderen wohnt glaube ich Aung San Su Shi, aber das gehört nicht hierher. Man kann auf hölzernen Stegen um den See herumlaufen und an einer Ecke gibt es einen Park mit vielen Restaurants in denen man direkt am Wasser sitzen kann. Das goldstrotzende Schiff auf dem Photo ist übrigens auch ein Restaurant und kein Tempel. Dies ist mir denn aber nun doch ein bisschen zu protzig und ich kehre lieber in einem der bescheideneren Etablissements ein.

Post - 10.März 2014

Vor ein paar Tagen habe ich auch meinen ersten richtigen Brief nach Europa abgeschickt. Dafür mußte ich zum zentralen Postamt in Yangon gehen und den Brief mit 500 MMK ( ein Einsatz beim Schachspielen = 40Cent) frankieren. Ob er ankommt, weiß ich nicht. Einer meiner internationalen Kollegen hatte daran Zweifel, aber man wird sehen. Ich selbst hab noch keine Post bekommen und bin immer noch gespannt, wie der Briefträger sie zustellen wird. Es gibt zwar Briefkästen, aber nach Aussage meines Mitbewohners, werden diese nicht verwendet.

Meine Lunchbox - 5. März 2014

Lunchbox

Ein typisches, burmesisches Utensil scheint mir die Lunchbox zu sein. Sie besteht aus drei Stahltöpfchen in denen sich verschiedene Gerichte transportieren lassen. Selbstverständlich ist Reis dabei. Weil meine Kollgen und Kolleginnen meistens im Büro essen, und ich daran gerne teilhaben möchte, habe ich mir nun auch ein solche Lunchbox besorgt.Vor ein paar Tagen konnte ich sie zum ersten Mal einsetzen. Da ich nur eine Kochplatte habe, bin ich natürlich eingeschränkt. Es würde zu lange dauern beispielsweise erst Reis und dann Gemüse zu zubereiten.

Elektronische Datenverarbeitung

Das Internet in Yangon ist so eine Sache. In der ersten Wochen nach meiner Ankunft hatte ich weder im Büro noch zu Hause Internetzugang und mußte um Emails zu empfangen oder zu schicken in ein Restaurant gehen. Dabei habe ich gemerkt, wie sehr ich mich daran gewöhnt habe Informationen im Internet nachzuschlagen. Z.B. habe ich in Deutschland ein englisches online Wörterbuch verwendet um Vokabeln nachzuschlagen und mußte hier feststellen, dass mein Computer nicht jeder Zeit online sein kann.

Schach in Yangon - 3. März 2014

An der Straßenecke nicht weit von unserer Wohnung treffen sich jeden Abend einige Burmesen zum Schach spielen. Vor ein paar Wochen hat mein Mitbewohner mich dort eingeführt und nun gehe ich ab und zu dort hin und spiele mit. Die Leute sind freundlich und freuen sich, wenn ich mitmache. Manche sprechen ein paar Brocken Englisch, aber zum Schachspielen braucht man nicht viele Worte. Ich will jedoch bald die entsprechenden burmesischen Ausdrücke lernen, um dort auch ein wenig meine Sprachkenntnisse zu proben.

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